ガイド
Was ins Bewerbungsdossier gehört
Fünf Teile, die richtige Reihenfolge und ein PDF statt zehn Anhängen.
Dein Bewerbungsdossier ist das Erste, was ein Betrieb von dir sieht. Es muss nicht originell sein, aber vollständig, ordentlich und ehrlich.
Die Teile, in dieser Reihenfolge
- Motivationsschreiben: Warum du diesen Beruf in diesem Betrieb lernen willst.
- Lebenslauf: Deine Angaben, Schulen, Schnupperlehren, Sprachen, Stärken.
- Zeugnisse: In der Regel die Zeugnisse der Oberstufe, das neueste zuerst.
- Eignungstests: Zum Beispiel Multicheck oder Basic-Check, wenn der Betrieb einen verlangt.
- Schnupperberichte: Die Beurteilungen deiner Schnupperlehren.
Steht in der Ausschreibung etwas anderes, gilt die Ausschreibung.
Der Lebenslauf
Ein Lebenslauf für die Lehrstelle hat meist eine Seite, höchstens zwei.
- Personalien: Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum. Nationalität und Muttersprache sind üblich, aber freiwillig.
- Foto: In der Schweiz noch üblich. Ein freundliches, aktuelles Foto vor ruhigem Hintergrund, kein Ferienbild.
- Schule: Die neueste Schule zuerst, mit Stufe und Ort.
- Schnupperlehren: Beruf, Betrieb und wann.
- Sprachen: Mit einer ehrlichen Einschätzung.
- Stärken und Interessen: Kurz und konkret. «Ich trainiere seit drei Jahren die Kleinen im Turnverein» sagt mehr als «teamfähig».
- Referenzen: Zum Beispiel deine Klassenlehrperson. Frag die Person vorher.
Tipp: Deine E-Mail-Adresse sollte nach dir klingen. «vorname.nachname@» wirkt besser als ein Spitzname aus der 5. Klasse.
Ein PDF statt vieler Anhänge
Betriebe bekommen viele Bewerbungen. Ein einziges, sauberes PDF ist für sie am einfachsten: alles drin, in der richtigen Reihenfolge, gut lesbar. Fotos von Zeugnissen sollten gerade und hell sein, ohne Schatten und ohne Tischplatte am Rand.
Im Stifti-Konto füllst du Lebenslauf und Motivationsschreiben einmal aus und bekommst auf Knopfdruck ein PDF mit allen Zeugnissen. Alles wird in deinem Browser verschlüsselt. Stifti kann deine Unterlagen nicht lesen.
Häufige Fehler
- Tippfehler im Namen des Betriebs oder der Ansprechperson
- Ein Motivationsschreiben, in dem noch der Name eines anderen Betriebs steht
- Zeugnisse fehlen oder sind unvollständig
- Unscharfe Handyfotos statt Scans
- Dateinamen wie «IMG_4711.jpg»
Lass dein Dossier vor dem Abschicken von jemandem lesen, zum Beispiel von deinen Eltern, einer Lehrperson oder der Berufsberatung.
Ehrlich bleiben
Schreib nichts, was nicht stimmt. Betriebe fragen im Gespräch nach, und eine Notenschwäche ist viel weniger schlimm als eine Ausrede. Wenn eine Note nicht gut ist, kannst du im Gespräch erklären, was du dagegen tust.