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Für Eltern

Ihr Kind sucht eine Lehrstelle? So können Sie begleiten, ohne zu übernehmen. Und das sollten Sie über Stifti wissen.

Welcher Beruf passt? Ratgeber lesen

Die Berufslehre in der Schweiz

Etwa zwei Drittel der Jugendlichen in der Schweiz machen nach der obligatorischen Schule eine Berufslehre. Sie lernen im Betrieb, in der Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen und verdienen vom ersten Tag an einen Lohn.

  • Das Eidgenössische Berufsattest (EBA) dauert 2 Jahre und ist praktischer ausgerichtet.
  • Das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) dauert 3 oder 4 Jahre.
  • Mit der Berufsmaturität steht später die Fachhochschule offen, mit einer Zusatzprüfung auch die Universität.

Eine Lehre ist kein Entscheid fürs ganze Leben. Das Schweizer Bildungssystem ist durchlässig, und viele Wege bleiben offen. Mehr dazu im Artikel EFZ, EBA, Berufsmatur: Was ist was?.

Der Zeitplan

Die Suche beginnt meist in der 8. Klasse mit Schnupperlehren. Lehrstellen sollen frühestens im August des Jahres vor Lehrbeginn ausgeschrieben werden, die Lehrverträge frühestens ein Jahr vor Lehrbeginn unterschrieben. Die Lehre beginnt in der Regel im August.

Einen Überblick gibt der Fahrplan zur Lehrstelle.

Wie Sie Ihr Kind gut begleiten

  • Fragen statt entscheiden. Was macht dir Spass? Was hat dich beim Schnuppern überrascht? Die Entscheidung trifft Ihr Kind.
  • Erfahrungen ermöglichen. Erzählen Sie von Ihrem Beruf, stellen Sie Kontakte her, fahren Sie mit an eine Berufsmesse.
  • Selbst machen lassen. Anrufe, Mails und das Motivationsschreiben sollte Ihr Kind selbst erledigen. Betriebe merken den Unterschied.
  • Gegenlesen. Ein zweiter Blick auf das Dossier findet Tippfehler und unklare Stellen.
  • Absagen auffangen. Fast alle bekommen Absagen. Ermutigen Sie Ihr Kind, dranzubleiben.

Die Berufsberatung Ihres Kantons berät Jugendliche und Eltern gratis, auch in vielen Sprachen. Adressen finden Sie auf berufsberatung.ch.

Was Stifti anders macht

  • Lohn für jedes Lehrjahr. Bei jeder Lehrstelle steht der Bruttolohn für alle Lehrjahre. Das ist für Betriebe Pflicht.
  • Antwortquote. Sie sehen, wie zuverlässig ein Betrieb auf Bewerbungen antwortet. Niemand kann diese Zahl kaufen oder schönen.
  • Gratis. Stifti ist gratis und ohne Werbung. Eltern und Jugendliche zahlen nie.
  • Sicher. Zeugnisse und Unterlagen werden im Browser Ihres Kindes verschlüsselt. Stifti selbst kann sie nicht lesen.

Die Daten Ihres Kindes

Für ein Konto braucht Stifti nur einen Namen und eine E-Mail-Adresse. Die Anmeldung läuft über EAuth, einen spezialisierten Anmeldedienst. So speichert Stifti selbst keine Passwörter. Zeugnisse, Dossier und Bewerbungen sind verschlüsselt: Lesen können sie nur Ihr Kind und die Betriebe, bei denen es sich bewirbt. Unsere Server stehen in Frankfurt (Deutschland), wir verkaufen keine Daten und verwenden keine Tracker. Ihr Kind kann sein Konto jederzeit selbst löschen, dann ist alles weg.

Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

In Ihrer Sprache

Stifti gibt es in vielen Sprachen. Die meisten Übersetzungen sind maschinell und werden nach und nach von Menschen geprüft. Wo noch nicht geprüft wurde, steht ein Hinweis. Wie wir übersetzen, steht unter Übersetzungen.

Fragen?

Schreiben Sie uns an support@stifti.ch. Jede Mail bekommt eine Antwort.