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EFZ, EBA, Berufsmatur: Was ist was?

Die Abschlüsse der Berufslehre einfach erklärt, und warum nach der Lehre noch alles offen ist.

2 minute de cititActualizat 17 octombrie 2026

In der Schweiz machen die meisten Jugendlichen nach der Schule eine Berufslehre. Dabei lernst du im Betrieb, in der Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen. Am Ende steht ein eidgenössischer Abschluss, der in der ganzen Schweiz gilt.

EBA: Eidgenössisches Berufsattest

  • Dauert 2 Jahre.
  • Ist praktischer ausgerichtet, mit weniger Schulstoff.
  • Gut, wenn dir die Schule schwerer fällt oder du lieber anpackst.

Nach dem EBA kannst du oft eine EFZ-Lehre in einem verwandten Beruf machen. Häufig steigst du dann direkt ins 2. Lehrjahr ein.

EFZ: Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

  • Dauert 3 oder 4 Jahre, je nach Beruf.
  • Ist der häufigste Abschluss der Berufslehre.
  • Damit bist du eine ausgebildete Fachperson.

Berufsmaturität

Die Berufsmaturität ist eine erweiterte Allgemeinbildung zusätzlich zur Lehre. Mit ihr kannst du ohne Aufnahmeprüfung an eine Fachhochschule, wenn der Studiengang zu deinem Beruf passt. Manche Studiengänge verlangen zusätzlich ein Praktikum oder eine Eignungsabklärung.

  • Während der Lehre (oft BM 1 genannt): Du gehst mehr zur Schule, meistens einen zusätzlichen Tag pro Woche. Dafür brauchst du gute Noten oder eine Aufnahmeprüfung.
  • Nach der Lehre (oft BM 2 genannt): Ein Jahr Vollzeit oder länger berufsbegleitend.

Tipp: Wenn du die Berufsmatur während der Lehre machen willst, frag schon im Vorstellungsgespräch, ob der Betrieb das unterstützt.

Nach der Lehre ist alles offen

Ein häufiges Missverständnis: Mit einer Lehre sei der Weg festgelegt. Das stimmt nicht. Das Schweizer Bildungssystem ist durchlässig. Das heisst: Du kannst später von einem Weg auf einen anderen wechseln.

  • Höhere Berufsbildung: Mit Berufserfahrung kannst du eine Berufsprüfung, eine höhere Fachprüfung oder eine höhere Fachschule machen.
  • Fachhochschule: Mit Berufsmatur steht dir die Fachhochschule offen, in einem Bereich, der zu deinem Beruf passt.
  • Universität: Mit Berufsmatur und der Passerelle kannst du auch an eine Universität oder die ETH. Die Passerelle ist eine Zusatzprüfung in allgemeinbildenden Fächern, auf die du dich meist ein Jahr lang vorbereitest.
  • Anderer Beruf: Du kannst später eine zweite Lehre machen, oft verkürzt.

Welcher Abschluss passt zu mir?

Das hängt von deinen Interessen, deinen Stärken und dem Beruf ab. Viele Berufe gibt es als EBA und als EFZ, zum Beispiel im Detailhandel. Bei Berufe siehst du für jeden Beruf, welcher Abschluss es ist.

Die Berufsberatung deines Kantons hilft dir gratis, den passenden Weg zu finden: berufsberatung.ch.

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